IllustrationFür jede Frau:
Eine Brust, die zum Körper passt
und dabei natürlich und attraktiv wirkt.

Ziel bei der Brustverkleinerung ist es, der Frau eine Brust zu geben, die zu ihrem Körper passt und nicht unnatürlich wirkt.

Ziel der Operation ist es auch, eine ästhetische und natürliche äußere Form und Größe der Brust zu erzielen. Eine Brustverkleinerung kann auch medizinisch angezeigt sein, z.B. wenn große Brüste zu Fehlhaltungen und/oder Hautschäden geführt haben.

Zu große Brüste können verkleinert und gestrafft werden. Bei all diesen Operationen werden Techniken mit möglichst kleinen Schnitten eingesetzt, damit später möglichst wenige und kurze Narben zu sehen sind.

Brustverkleinerung - vertikale SchnittführungVertikale Technik

Die Brüste werden vor dem Eingriff genau vermessen, die vorgesehene Schnittführung wird auf der Haut angezeichnet. Der Eingriff wird in Narkose (Allgemeinanästhesie) durchgeführt.

Bei den sogenannten narbenarmen (vertikalen) Techniken wird die Brust über einen Schnitt um den Warzenhof (der dabei in der Regel verkleinert wird) und einen senkrechten, vom Warzenhof zur Brustumschlagfalte verlaufenden Schnitt gestrafft (Abb. 1). Die überschüssige Haut wird entlang des senkrechten Schnittes gerafft und entfernt. Bei ausgeprägterem Hautüberschuss kann die Narbe in der Umschlagfalte entweder seitlich auslaufen oder erst unterhalb der Brustumschlagfalte senkrecht enden. Diese Methode kann mit einer Fettabsaugung der Brüste kombiniert werden.

Bei den meisten narbenarmen Techniken ist die endgültige Form der Brüste nach der Operation noch nicht unmittelbar erkennbar. Das endgültige Ergebnis zeigt sich oft erst nach einigen Monaten.

Brustverkleinerung - T-SchnittT-Schnitt-Technik

Bei der T-Schnitt-Technik werden die Schnitte um den Warzenhof und in die Brustumschlagfalte gelegt und durch einen senkrechten Schnitt verbunden. Der waagrechte, in der Brustumschlagfalte verlaufende Schnitt reicht nach innen nur selten bis zum Brustbein oder darüber hinaus, nach außen endet er unterhalb der Achselhöhle (Abb. 2).

Bei dieser Methode ist die endgültige Form der Brust bereits nach dem Rückgang der Schwellung zu erkennen.

Bei beiden Techniken müssen die Brustwarzen nach oben verlagert werden. Um die Durchblutung der Brustwarze zu erhalten, muss sie zusammen mit Drüsengewebe verschoben werden.

Bei sehr großen Brüsten kann es notwendig werden, die Brustwarze vollständig abzulösen. Sie wird dann nach Verkleinerung der Brust als freies Transplantat zurückverpflanzt. Bei diesem Eingriff kann die Stillfähigkeit nicht erhalten werden, auch ist die Berührungsempfindlichkeit der Brustwarze auf Dauer deutlich herabgesetzt.